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Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Das Zentrum

Aktuelle Informationen

Die Weiterbildungsangebote für das Sommersemester 2021 sind ab sofort online.

Die Anmeldung für alle Workshops ist ab Dienstag, dem 30. M?rz 2021, 10.00 Uhr online m?glich.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern der Technischen Universität Chemnitz, die während ihrer Promotion einen Auslandsaufenthalt verbringen möchten, bietet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit den „Forschungsstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden“ ein neues, attraktives Förderinstrument. Die Auslandsphase kann eine Dauer von einem bis zwölf Monate umfassen und in mehrere Aufenthalte geteilt werden. So können Geförderte in mehreren Ländern und an verschiedenen Gastinstitutionen forschen. Eine weitere Besonderheit: Während der Promotion sind sogar zwei Förderungen über einen maximalen Zeitraum von 18 Monaten möglich.

Weitere Informationen unter: /international/vernetzung/promotion_postdoc/phd.php

Zentrum

Der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses fühlt sich die TU Chemnitz besonders verpflichtet. Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs, sowohl für PromovendInnen als auch für PostdoktorandInnen. Vor diesem Hintergrund wurde 2014 das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs gegründet.

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs versteht sich als fachübergreifende Koordinations- und Serviceeinrichtung. Schwerpunkte der Arbeit reichen von der Unterstützung in der Promotions- und Postdoc-Phase bis hin zur Weiterbildung, Beratung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Zudem fühlt sich die Einrichtung der nachhaltigen Förderung und Weiterentwicklung einer nachwuchsfreundlichen Hochschulinfrastruktur und -kultur besonders verpflichtet und unterstützt dies durch identitätsbildende Maßnahmen, was auch die entsprechende Sensibilisierung und Beratung von Universitätsmitgliedern und -angehörigen sowie Impulse im Hinblick auf übergreifende Stan­dards wie z.B. Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis umfasst.

Das Angebotsspektrum des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs versteht sich dabei ergänzend zur wissenschaftlichen Verankerung und Betreuung an den Fakultäten zur Nachwuchsförderung.


Serviceleistungen:

  • Optimale Rahmenbedingungen
  • Überfachliche Weiterbildungsangebote
  • Bereitstellung umfassender Informationen rund um das Thema Promotion
  • Beratung in fachübergreifenden Angelegenheiten der Promotions- und Postdoc-Phase
  • Vernetzung der NachwuchswissenschaftlerInnen zum fächerübergreifenden Austausch

Rückblick 2020

Ein au?ergew?hnliches Jahr liegt hinter uns, welches zun?chst mehr als vielversprechend begann… Die seit dem 1. Januar 2020 im Büro des Rektors t?tige Referentin, Dr. Nadia Lois, übernahm im Rahmen ihrer Referentent?tigkeit mit dem Schwerpunkt wissenschaftlicher Nachwuchs und Tenure-Track-Verfahren auch die Gesch?ftsführung des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Die ersten Wochen des Jahres verliefen wie ursprünglich geplant – so konnten sieben Weiterbildungsveranstaltungen als Pr?senzveranstaltungen durchgeführt werden – bis am 12. M?rz 2020 die erste Veranstaltung pr?ventiv abgesagt werden musste. Es sollte nicht die Letzte bleiben... In den n?chsten Wochen wurden zahlreiche Workshops in intensiven Abstimmungen mit den Dozierenden auf ein virtuelles Format umgestellt, so dass ab Ende April 2020 die ersten der insgesamt 31 digitalen Weiterbildungsveranstaltungen durchgeführt werden konnten. In dieser Hinsicht hat die Pandemie auch positive Neuerungen beschert, denn sicherlich werden Online-Veranstaltungen auch künftig ein fester Bestandteil des Weiterbildungsprogramms bleiben.

Die Zufriedenheit der insgesamt 436 Teilnehmenden lag bei 94%. Die Kursauslastung konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden und betrug 80%.

In 2020 standen erneut Sondermittel des SMWK zur Finanzierung von Weiterbildungsveranstaltungen im Rahmen des Programms ?Gute Lehre/Starke Mitte“ zur Verfügung, aus welchen fünf Online-Veranstaltungen finanziert werden konnten. Inhalte waren neben Karriereperspektiven au?erhalb der Wissenschaft insbesondere die Themen Teamarbeit und Aufbau von Führungskompetenzen.

Der Rektor der TU Chemnitz, Prof. Dr. Gerd Strohmeier, hielt am 30. Oktober 2020 einen digitalen Vortrag zum Erfolgreichen Führen von Berufungsverhandlungen und stellte sich im Anschluss den zahlreichen Fragen der Teilnehmenden. Die knapp 30 berufungsf?higen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ?u?ersten sich überaus dankbar für die zahlreichen Tipps und Hinweise, welche sie aus erster Hand erhielten.

Am 5. November 2020 fand bereits zum siebten Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses der Technischen 爱博论坛官网 Chemnitz statt - auch dieser selbstverst?ndlich erstmals als digitales Veranstaltungsformat. Rund 70 interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nahmen an Vortr?gen und einer virtuellen Gespr?chsrunde teil. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Themen ?Promotion“, ?Publizieren“ und ?Berufsperspektiven nach der Promotion“.

Im November 2020 wurde Michael Schmischke (Fakult?t für Mathematik) zum neuen Rektoratsbeauftragten für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bestellt. Er fungiert künftig als Bindeglied zwischen dem wissenschaftlichen Nachwuchs und dem Rektorat.

Zum Abschluss dieses ungew?hnlichen Jahres veranstaltete das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs am 3. Dezember 2020 eine weitere Veranstaltung im digitalen Format – die Brown Bag Break. Anja Herrmann-Fankh?nel von der Fakult?t für Wirtschaftswissenschaften reflektierte unter dem Titel ?What did we need the Sharing Economy for?“ ihr Promotionsthema. Reichlich 20 Promovierende und Promotionsinteressierte nutzen die Gelegenheit des fakult?tsübergreifenden Austauschs.

Rückblick 2019

Auch in diesem Jahr m?chten wir es uns nicht nehmen lassen, an dieser Stelle einen Blick zurück auf das vergangene Jahr zu werfen. Im Jahr 2019 wurden am Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Summe 36 deutsch- und englischsprachige Weiterbildungsveranstaltungen für Promovierende, PostDocs, HabilitandInnen und JuniorprofessorInnen zu den bew?hrten Themenschwerpunkten angeboten. Die Zufriedenheit der insgesamt 361 Teilnehmenden lag bei 95%.

In Abstimmung mit dem Personalrat und dem Rektoratsbeauftragten für den wissenschaftlichen Nachwuchs beschloss das Rektorat, dem Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs j?hrlich Sondermittel zur Finanzierung zus?tzlicher Weiterbildungsangebote im Rahmen des Programms ?Gute Lehre/Starke Mitte“ zur Verfügung zu stellen (siehe Rundschreiben des Rektors 09/2020). Somit konnten in 2019 sechs zus?tzliche Veranstaltungen zu Karriereperspektiven au?erhalb der Wissenschaft, zum Bewerbungsprozess sowie auch spezielle Konfliktl?sungs- und Teamentwicklungsworkshops finanziert werden.

Sieben aller in 2019 durchgeführten Weiterbildungsveranstaltungen wurden im Rahmen des Projekts International Promovieren an der TU Chemnitz (InProTUC) umgesetzt. Gef?rdert wurden im letzten Projekthalbjahr vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 nochmals 37 Mobilit?ten: darunter 16 Tagungsteilnahmen, 17 Forschungsaufenthalte von Promovierenden der TU Chemnitz im Ausland sowie vier Forschungsaufenthalte internationaler Promovierender in Chemnitz. Die Sichtbarkeit der TU Chemnitz konnte darüber hinaus durch vier Kontakttreffen Chemnitzer Professorinnen und Professoren mit potentiellen Kooperationspartnern gest?rkt werden. Nach einer erfolgreichen Abschlussveranstaltung am 7. Mai 2019 - dem InProTUC Get Together - mit einem durchweg positiven Resümee - sowohl seitens der gef?rderten Personen als auch der Betreuenden - wurde das seit November 2014 vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gef?rderte Projekt Ende Juni 2019 erfolgreich abgeschlossen.

Mit dem Ziel, jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern eine Plattform zu bieten, sich über Forschungsschwerpunkte an anderen Instituten zu informieren und fakult?tsübergreifend zu vernetzen, hat das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs am 10. April 2019 erstmals zur Brown Bag Break eingeladen. Eingangs stellte Aline Lohse von der Fakult?t für Maschinenbau in einen Impulsvortrag zum Thema ?Vereinbarkeit nutzerzentriert gestalten – Technologiebasierte Innovationen in der Arbeitswissenschaft“ ausgew?hlte Projekte vor, an denen sie mitarbeitet. Im Anschluss an den Vortrag hatten die knapp 20 Anwesenden ausreichend Gelegenheit, sich im Plenum oder kleinen Gruppen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Da die Brown Bag Break w?hrend der Mittagspause stattfand, erhielten alle Teilnehmenden passend ein prall gefülltes Lunchpaket. Dank der freundlichen Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der TU Chemnitz e.V. konnte dieses neue Format erstmals umgesetzt werden und soll auch künftig als fester Bestandteil zumindest einmal pro Semester etabliert werden.

Rückblick 2018

Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) setzte 2018 auf bekannte und bew?hrte Formate und konnte damit erneut überzeugen.

Gemeinsam mit dem DAAD-gef?rderten Projekt InProTUC bot das ZfwN semesterweise abwechslungsreiche und bedarfsorientierte Weiterbildungsprogramme an. Insgesamt nahmen 368 Personen an den 33 deutsch- und englischsprachigen Workshops teil. Thematisch waren diese breit gef?chert und lassen sich in den folgenden Kategorien zusammenfassen:

  • Forschungsprojekte & Mittelakquise
  • Pers?nliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenzen
  • Karriere nach der Promotion
  • Akademisches Schreiben
  • Wissenschaftliche Inhalte darstellen
  • Literatur & Publikation
  • Auftritt, Ausdruck, Wirkung

Diese Angebote richteten sich an Promovierende, Promovierte, HabilitandInnen sowie an JuniorprofessorInnen aller Fakult?ten. Die angebotenen Kurse wurden von den Teilnehmenden hervorragend bewertet. 98 Prozent der Teilnehmenden war mit den Kursen sehr zufrieden bzw. zufrieden. Drei Viertel der Teilnehmenden gaben an, bereits an anderen Kursen des ZfwN teilgenommen zu haben, was die Zufriedenheit der Teilnehmenden unterstreicht.

Im Rahmen des DAAD-gef?rderten Projekts InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz konnten im Jahr 2018 insgesamt 69 Reisen finanziell unterstützt werden: darunter 31 Tagungsteilnahmen und 23 Forschungsaufenthalte von Promovierenden der TU Chemnitz sowie zw?lf Forschungsaufenthalte von incoming-Promovierenden und drei Kennenlernaufenthalte an der TU Chemnitz. Die gef?rderten Personen sch?tzten den Mehrwert der Aufenthalte als sehr hoch ein. Sie waren vor allem für die Fachkenntnis der Promovierenden sowie deren wissenschaftliche Vernetzung sehr hilfreich und haben nachhaltig Bedeutung für deren berufliche Zukunft.

Das Projekt InProTUC wurde vom Club MINTernational – einem Informationsangebot für Hochschulen zur Orientierung und zur Entwicklung eigener Ma?nahmen und Projekte, um den Herausforderungen bei der Internationalisierung der MINT-Studienf?cher begegnen zu k?nnen – als Erfolgsbeispiel in den Kompass MINTernational aufgenommen.

Bei einem Besuch des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs im Rektorat am 24. Oktober 2018 konnte das ZfwN die Schwerpunkte seiner Arbeit vorstellen, Schlüsselergebnisse der vergangenen Jahre pr?sentieren und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.

Im November 2018 lud das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut zum j?hrlichen Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses ein. ?ber 80 Promotionsinteressierte, Promovierende und Promovierte folgten dieser Einladung, besuchten informative Vortr?ge, h?rten Erfahrungsberichte oder suchten direkten Kontakt mit den Vertreterinnen und Vertretern der Fakult?ten, die Fragen zur Promotion beantworteten. Alle Referierenden des Tages waren sich in einer Sache einig: Um seine Promotion erfolgreich zu beenden, muss man mit Leidenschaft an der Promotion arbeiten, Freude am wissenschaftlichen Arbeiten und Austausch haben sowie für sein Thema brennen.

Abschlie?end kann das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut auf ein positives Jahr zurückblicken und hat für das kommende Jahr 2019 bereits zahlreiche neue Weiterbildungsveranstaltungen und Vernetzungsangebote für die NachwuchswissenschaftlerInnen der TU Chemnitz geplant.

Der Rückblick zum Download: Hier

Rückblick 2017

Wie schon in den Jahren zuvor möchte das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, einen Blick zurück auf das Geschaffte und Erlebte zu werfen.

Im Jahr 2017 wurden am Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs erneut zahlreiche Workshops für DoktorandInnen, PostDocs, HabilitandInnen und JuniorprofessorInnen angeboten. Themenschwerpunkte waren Aufbau und Stärkung persönlicher Kompetenzen, Akademisches Schreiben, Darstellung wissenschaftlicher Inhalte, Forschungsprojekte & Mittelakquise, Literatur & Publikation, Karriere nach der Promotion, Interkulturelle Kompetenz sowie Auftritt, Ausdruck und Wirkung.Insgesamt fanden 29 Workshops statt. Die Zufriedenheit der TeilnehmerInnen lag bei 96%. Bezüglich der Kurssprache hielten sich die Workshops nahezu die Waage - so wurden 15 englisch- und 14 deutschsprachige Workshops durchgeführt. Erstmalig gab es im Sommersemester 2017 auch die Möglichkeit, unter der Rubrik "Workshop on Demand" einen Workshop vorzuschlagen, erste Themenvorschläge konnten 2017 bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Im Frühjahr 2017 wurde die Anschlussfinanzierung des vom DAAD geförderten Projektes InProTUC bis Ende Juni 2019 bewilligt. Ein guter Anlass, um am 20. Juli 2017 im Rahmen eines "Get Togethers" die erfolgreiche 1. Förderphase des Projektes zu feiern. Drei NachwuchswissenschaftlerInnen erhielten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen mit den anwesenden DoktorandInnen und ProfessorInnen zu teilen und ihre durchweg positiven Eindrücke weiterzugeben.

Das am ZfwN angesiedelte Projekt InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz unterstützt DoktorandInnen bei der Realisierung internationaler Forschungs- und Kennenlernaufenthalte sowie von Tagungsteilnahmen durch die Zahlung von Reise- und Aufenthaltskosten. Eine Förderung ist sowohl für DoktorandInnen der TU Chemnitz als auch für internationale DoktorandInnen möglich. Im Rahmen des Projektes InProTUC konnten im Jahr 2017 insgesamt 20 Forschungsaufenthalte im Ausland, 13 Forschungsaufenthalte internationaler DoktorandInnen an der TU Chemnitz sowie 25 internationale Tagungsteilnahmen Chemnitzer NachwuchswissenschaftlerInnen gefördert werden. Darüber hinaus wurde ein Kennenlernaufenthalt an der TU Chemnitz ermöglicht. Acht der im Jahr 2017 am ZfwN durchgeführten Workshops wurden im Rahmen des Projektes InProTUC angeboten. Zusätzlich fanden 2017 zwei Informationsveranstaltungen unter dem Titel "Boost your Career with International Experience" statt, bei welchen die Fördermöglichkeiten von InProTUC vorgestellt wurden.

Einen weiteren Höhepunkt stellte der jährliche Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses dar. Rund 90 Promotionsinteressierte, DoktorandInnen und PostDocs folgten am 2. November 2017 der Einladung zum nunmehr 5. Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses, welcher sich gänzlich den Themen Promotion und Nachwuchsförderung widmete. Zunächst berichteten fünf NachwuchswissenschaftlerInnen der TU Chemnitz in einem moderierten Gespräch von ihren Erfahrungen und gaben Einblicke in ihre eigene Promotionszeit. Hauptredner des diesjährigen TdwN war der Arbeitswissenschaftler und ehemalige Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, welcher in seiner Rede zum "Karriereschritt Angewandte Forschung" speziell auf die Einstiegsmöglichkeiten und zielgruppenspezifischen Förderprogramme für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Fraunhofer-Gesellschaft einging. Erstmalig fanden in diesem Jahr parallel drei zielgruppenspezifische Vorträge zu den Themen Promotionsverlauf und Finanzierung der Promotion, Forschungsförderung sowie Karriereplanung nach der Promotion statt, welche von den Teilnehmenden als äußerst positiv beurteilt wurden. Den Abschluss eines informativen Nachmittages bildete erneut ein Science Slam, bei welchem vier NachwuchswissenschaftlerInnen in einem jeweils siebenminütigen Vortrag von ihren Forschungsthemen überzeugten.

Alles in allem kann das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs somit auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken und freut sich auch künftig über eine rege Teilnahme aller DoktorandInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen an den angebotenen Weiterbildungsveranstaltungen sowie Inanspruchnahme der Fördermöglichkeiten im Rahmen des Projektes InProTUC.

Der Rückblick zum Download: Hier

Rückblick 2016

Rückblickend auf das Jahr 2016 kann das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) eine rundum positive Bilanz ziehen. Insgesamt konnten 27 Workshops für DoktorandInnen, PostDocs, HabilitandInnen und JuniorprofessorInnen ausgerichtet werden, alle mit dem Ziel ihren Teilnehmenden Unterstützung, Anregungen und neue Perspektiven für Promotion, wissenschaftliches Arbeiten und Karriereplanung zu bieten. Neben dem deutschsprachigen Kursangebot wurden auch 13 der Workshops in englischer Sprache abgehalten. Themenschwerpunkte der Workshops waren in diesem Jahr:

  • Akademisches Schreiben
  • Wissenschaftliche Inhalte darstellen
  • Literatur und Publikation
  • Forschungsprojekte & Mittelakquise
  • Auftritt, Ausdruck, Wirkung
  • Persönliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Karriere nach der Promotion

Acht der durchgeführten Workshops wurden im Rahmen des Projekts InProTUC angeboten. InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz ist ein am ZfwN angesiedeltes, vom DAAD gefördertes Projekt im Rahmen dessen DoktorandInnen der TU Chemnitz sowie internationale DoktorandInnen bei der Realisierung internationaler Forschungs- und Kennenlernaufenthalten sowie Tagungsteilnahmen durch die Zahlung von Reise- und Aufenthaltskosten unterstützt werden. Zusätzlich zu den oben genannten Workshops fanden 2016 zwei Informationsveranstaltungen des Projekts statt, bei denen unter dem Titel „Boost your Career with International Experience“ die Fördermöglichkeiten von InProTUC vorgestellt wurden.

Insgesamt konnten im Jahr 2016 20 Forschungsaufenthalte im Ausland, 6 Forschungsaufenthalte internationaler DoktorandInnen an der TU Chemnitz sowie 25 Teilnahmen an internationalen Tagungen durch InProTUC gefördert werden. Darüber hinaus wurde ein Kennenlernaufenthalt an der TU Chemnitz ermöglicht. Durch Förderungen im Rahmen sogenannter Internationalisierungsmaßnahmen kamen 6 Lehrende aus dem Ausland (Italien, Thailand, Indien, Chile, Norwegen, USA) mit deutschen Kollegen an der TU Chemnitz zusammen, um Forschungsprojekte zu planen und umzusetzen, 爱博论坛官网 anzustoßen und den internationalen Austausch voranzubringen.

Neben den Weiterbildungsangeboten in Form von ein- bis zweitägigen Workshops sowie den Fördermöglichkeiten durch InProTUC richtet das ZfwN einmal jährlich eine Tagung rund um das Thema Promotion aus. Dazu fand am 3. November 2016 zum 4. Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. Insgesamt folgten etwa 120 Interessierte, darunter vor allem Promotionsinteressierte, DoktorandInnen und Postdocs, aber auch JuniorprofessorInnen und ProfessorInnen der Einladung und hörten eine Reihe informativer und fachlicher Vorträge von Lehrenden, Experten aus Forschung und Wirtschaft sowie von DoktorandInnen selbst. Unter den Vortragenden war u. a. Prof. Dr. Robert Schlögl vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. Die Veranstaltung bot neben Vorträgen und verschiedenen Möglichkeiten zum Netzwerken am Ende auch einen Science Slam, bei dem vier Nachwuchswissenschaftler mit ihren Forschungsthemen gegeneinander antraten. Ziel war es, das Publikum in einem siebenminütigen Kurzvortrag für das jeweilige Forschungsthema zu begeistern.

Des Weiteren wurde ein Jahrbuch der Promovierten veröffentlicht, in dem die AbsolventInnen der Jahrgänge 2014 und 2015 sowie ausgewählte Abschlussarbeiten aus den acht Fakultäten der TU Chemnitz vorgestellt werden.

Zudem war das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs Veranstalter der Eröffnungsveranstaltung der Graduiertenschule “Human Factors – Information, Assistenz, Automation“ am 24. Mai 2016. Im Rahmen der Graduiertenschule stehen unterschiedliche Kooperationsmuster von Nutzern mit hochentwickelten technischen Systemen im Fokus. Zu der Veranstaltung kamen über 30 Gäste, Lehrende sowie DoktorandInnen und Studierende, um Vorträge von Professoren der TU Chemnitz, DoktorandInnen der Graduiertenschule sowie von Prof. Dr. Karel A. Brookhuis von der Universität Groningen zu hören.

Im Oktober führte das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs außerdem eine Befragung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch, bei der DoktorandInnen, PostdoktorandInnen und Studierende der TU Chemnitz sich zu ihren Erfahrungen, Interessen und Fragen zu den Themen Promotion, Karriereplanung sowie zur Arbeit des ZfwN äußern konnten. Dank der regen Teilnahme kann das ZfwN die Ergebnisse in seine Arbeit effektiv mit einbeziehen und für die DoktorandInnen, PostdoktorandInnen, JuniorprofessorInnen und HabilitandInnen der TU Chemnitz weiterhin ein ansprechendes Angebot bereitstellen.

Ende 2016 gab es eine personelle Neuerung am ZfwN. Prof. Dr. Jörn Ihlemann löste im Oktober 2016 Prof. Dr. Heinrich Lang als Direktor des Zentrums für den wissenschaftlichen Nachwuchs ab.

Der Rückblick zum Download: Hier

Rückblick 2015

Der Rückblick auf das Jahr 2015 stellt sich für das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs (ZfwN) rundum positiv dar. Das Zentrum für den wissenschaftlichen Nachwuchs hat im Jahr 2015 insgesamt 17 Workshops erfolgreich durchgeführt - alle mit dem Ziel, DoktorandInnen, PostDocs und JuniorprofessorInnen in ihrem Promotionsprozess bzw. bei der Gestaltung ihrer wissenschaftlichen Karriere zu unterstützen. Die Schwerpunkte der angebotenen Workshops lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Akademisches Schreiben
  • Wissenschaftliche Inhalte darstellen
  • Wissenschaftliches Publizieren
  • Auftritt, Ausdruck, Wirkung
  • Forschungsprojekte & Mittelakquise
  • Persönliche Kompetenzen
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Karriere nach der Promotion

Zudem wurden Workshops zu den Themen Gute wissenschaftliche Praxis, Netzwerken und Lehre angeboten. Besonders stark nachgefragt wurden Workshops zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen. Exemplarisch zu nennen seien hier Improved Reading, Zeitmanagement, sowie die Kurse zur Planung des Promotionsprojektes. Die Kurssprache war mehrheitlich Deutsch (14 von 17 Workshops), drei Workshops wurden zudem auf Englisch durchgeführt. An den Workshops nahmen insgesamt mehr als 180 Personen teil. Über 95% der Teilnehmenden waren mit den Workshops zufrieden bis sehr zufrieden und würden diese weiterempfehlen.

2015 fand zum dritten Mal der Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses statt. Hierzu gab es am 19. November Expertenvorträge zu den Themen Gute wissenschaftliche Praxis von Prof. Dr. Brigitte Jockusch (Ombudsgremium für die Wissenschaft der Deutschen Forschungsgemeinschaft) und zur Strukturierten Promotion von Prof. Dr. Bernadette Malinowski (Dekanin der Philosophischen Fakultät der TU Chemnitz). Zwischen den Vorträgen hatte der wissenschaftliche Nachwuchs der TU Chemnitz ausreichend Gelegenheit zum Austausch mit den ReferentInnen und untereinander.

Am ZfwN angesiedelt ist das DAAD-gefördert Projekt InProTUC – International Promovieren an der TU Chemnitz. Im Rahmen von InProTUC werden PromovendInnen der TU Chemnitz sowie internationale PromovendInnen bei der Realisierung internationaler Forschungs- und Kennenlernaufenthalten sowie von Tagungsteilnahmen (sogenannte Mobilitäten) durch die Zahlung von Reise- und Aufenthaltskosten unterstützt. Im Jahr 2015 konnten insgesamt 72 Mobilitäten gefördert werden, davon waren 25 Forschungsaufenthalte (21 im Ausland und vier geförderte Aufenthalte an der TU Chemnitz). Neben den Forschungsaufenthalten wurden 47 Tagungsteilnahmen von PromovendInnen der TU Chemnitz im Ausland gefördert. Im Bereich Weiterbildung konnte durch InProTUC das Angebot u.a. für internationale PromovendInnen maßgeblich erweitert werden. Insgesamt wurden fünf englischsprachige und zwei deutschsprachige Kurse, v.a. im Bereich Internationale Forschungskooperation durchgeführt. Themen waren u.a. das wissenschaftliche Publizieren, die Entwicklung beruflicher Netzwerke und das Erstellen wissenschaftlicher Poster.

Des Weiteren startete am 01.Juni 2015 die Graduiertenschule „Human Factors: Information, Assistenzs, Automation“ unter dem Dach des ZfwN. Am 03.Juni folgte die interne Kick-Off-Veranstaltung, bei dem es zu einem ersten Austausch zwischen ProfessorInnen und den DoktorandInnen kam. Als Mitglieder der Graduiertenschule werden DoktorandInnenen aufgenommen, deren Forschungsthemen interdisziplinär angelegt sind und die Bereiche 爱博论坛官网, Demografie, Mobilität/ Autonomes Fahren und Produktion mit Produktionsassistenzsystemen berühren. Im Rahmen der Graduiertenschule wurden verschiedene Konferenzreisen ermöglicht, bei denen sich die DoktorandInnen mit anderen ForscherInnen austauschen und ihre eigene Arbeit vorstellen konnten. Zudem wurden im Rahmen der Graduiertenschule verschiedene externe Referenten an die TU Chemnitz eingeladen, sodass auch direkt vor Ort ein reger Austausch stattfand.

Der Rückblick zum Download: Hier

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